|
| 11/16/2008 |
Es lebe .......... |
|
|
Es lebe....
Es lebe die Freude der Jux und das Lachen,
ein Hoch auf die Leute, die Karneval machen.
Es lebe der Fasching, der Frohsinn verkündet,
es lebe Humor, und der Alltag verschwindet.
Es lebe die Arbeit, ob gut oder Pfusch,
Obama, der Frieden und Dabbelju Bush!
Es lebe die Bank, die das Geld uns verwaltet,
und die so gekonnt eine Krise gestaltet.
Es lebe die Umwelt und wer sie beschützt,
obwohl ohne Amis das Ganze nichts nützt.
Sie schleudern den Dreck in jedwede Schicht,
und bestimmen wer Schurke ist, oder wer nicht.
Es lebe die Einsicht, das ein Kriegsgrund gelogen,
und die Konsequenz, sofern sie gezogen.
Es leb die Erkenntnis: „Sät man Gewalt,
werden die Menschen davon halt nicht alt.
Es lebe Europa und seine Union,
bis Russlands Grenzen geht sie ja schon.
Es lebe der Einigung weit`rer Verlauf,
doch am Bosporus da hört Europa wohl auf.
Es lebe das Abendland, christlich geprägt,
doch in Brüssel wird daran schon mächtig gesägt.
Wer Worte der Bibel heut lautstark verkündet,
im EU-Parlament keine Mehrheit mehr findet.
Es lebe das Windrad, das Energie uns wohl bringt,
fast so viel wie es zum Aufbau verschlingt.
Es lebe Atomstrom, bei uns abgebogen,
dafür wird er dann beim Nachbarn bezogen.
Es lebe Olympia und seine Medaillen
mit Hochs und mit Tiefs und mit Doping-Kanaillen.
Der Fußball in Österreich versagte sehr schnell,
im österreich-tschechischen Trainerduell.
Es lebe die SPÖ und ihr Kanzler, wie`s g`hört,
der seine Partei aus der Wählergunst fährt.
Es leb` die Reform, der Sozialstaat wird weicher,
die Kleinen werd`n ärmer und die Großen werd`n reicher.
Es lebe Herr Feymann, der die Genossen
von hinten durch`s Knie in den Brustkorb geschossen.
Zur Wahl hat er sich das Mundwerk zerfetzt
und das „S“ der Partei mit „sozial“ übersetzt.
Es lebe der Molti und der Schüssel, sein Freund,
die das „V“ der Partei auch nie ernsthaft gemeint.
Es lebe der Pröll, der Parteiüberflieger,
der fühlt sich bei Stimmenverlust noch als Sieger.
Wer soll uns Wählern den Schmarrn noch versüßen?
Kdolsky und Buchinger wurden verschissen.
Es lebe die Mitnahmementalität,
ohne die bei den Managern gar nichts mehr geht.
Es lebe der Treichl von dem man berichtet,
das er auf sein Erfolgshonorar gerne verzichtet.
Es leb der Politiker der laut damit prahlt,
dass er den Dienstwagen selber bezahlt.
Es lebe das Parlament, wenn es gesteht,
das es nur aus der Not, die Diäten erhöht.
Es lebe die Maut, die Straßen-Collekt,
die uns alle im Auto heute noch peckt.
Viel Geld wurde dabei ins Schlagloch versenkt,
man hätte es besser dem Reichhold geschenkt.
Es lebe der Strom, der die Lampen erhellt.
Für das Strommanagement gibt es den ohne Geld.
Es lebe der Postchef dessen Einkommen steigt,
obwohl die Beliebtheit nach unten sich neigt.
Es lebe der Manager, der die Firma vermießt,
sein Rausschmiss wird mit Millionen versüßt.
Es lebe die Herrschaft im Abfindungsglück,
noch mehr kriegen`s dann von der Steuer zurück.
Ein Bruchteil würd` reichen von diesem Salär,
und alle im Raum, wär`n dann Millionär.
Es lebe die Luftfahrt, denn sie ist dringlich
und trotz einer Krise ist sie auch erschwinglich.
Bei der Misswirtschaft ist ein Absturz alltäglich,
selbst die AUA Boden macht es noch möglich.
Es lebe das Volk, das geduldig drauf schaut
wie in Wien jetzt an der Regierung man baut.
Herr Fischer der wünschte es sich auf die schnelle,
doch nein, sie treten ja noch auf der Stelle.
Sie bau`n an der Zukunft und andren Reformen
und übersehen dabei, wie wir hier verormen.
Ich sage:
Es lebe die Zeit die das Lachen verschwendet,
es lebe die Narrenzeit, die niemals nicht endet.
Es lebe der Mensch der an andere denkt,
es lebe der Narr, der nur Freude verschenkt.
|
|
|
|
|
| 10/4/2007 |
Wer dos Sogn hot |
|
|
„Mei Frau hat gar nix mehr zu sagen“,
hört ma den Sepp am Stommtisch klogn.
„Früher hot´s gredt, in einem fort
und ollaweil dos letzte Wort“.
„Sei froh“, mant drauf da Dominik,
„I hob jo nit a so a Glück.
Doch sog, wer redt denn nocha z`haus?
Wohl Du, bist jo da Herr im Haus.“
„Na“, weil gestern, s´is nit glogn,
ist d´Schwiegermuatta eingezogn.
|
|
|
|
|
|
|
|